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Allerseelen

Das Predigten und Fürbittenbuch - www.kirchenweb.at

1. Lesung: Ijob 19,1.23-27a
2. Lesung: 2 Kor 4, 14 - 5,1
Evangelium: Joh 14, 1-6

 

Anstelle der Predigt wollen wir heute ein Totengedenken halten. Wir werden die Namen nennen von all denen, die seit dem letzten Allerheiligenfest von uns gegangen sind. Das Nennen der Namen soll aber nicht eine "Vermeldung" sein, wie eine Information, damit wir wissen, wer nun aller verstorben ist; wir wollen das Verlesen der Namen als Gebet gestalten, und zu jedem, der genannt wird, dazu sagen: "Gib die ewige Ruhe."

Ruhe meint hier nicht eine "Totenruhe", ein allein gelassen sein, wie es in der Redewendung heißt: "Jetzt lass’ mich endlich in Ruh’!" - Die Ruhe in Gott bedeutet vielmehr ein Verweilen in Glück und Freude, ein ewiges bei Gott sein.

Wenn wir die Namen nennen, so werden viele vielleicht in 100 Jahren schon vergessen sein, wird niemand mehr wissen, wer das eigentlich war. - Bei Gott wird niemals nur ein einziger in Vergessenheit geraten sein. - Jeder Name, den wir nennen, soll eingeschrieben sein in das "Buch des Lebens":

N. N., A: gib die ewige Ruhe.

N. N., A: gib die ewige Ruhe.

N. N., A: gib die ewige Ruhe.

etc.

(Stille)

Der Katechismus der Katholischen Kirche enthält einen sehr schönen Satz, der uns ermutigt, für die Verstorbenen zu beten:

"Unser Gebet für die Verstorbenen kann nicht nur ihnen selbst helfen: wenn ihnen geholfen ist, kann auch ihre Fürbitte für uns wirksam werden." -

Wollen wir nun unseren Glauben bekennen, besonders unseren Glauben an die "Auferstehung der Toten und das ewige Leben."

 

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