Religiöses, Kochrezepte, Infos & Fun   www.kirchenweb.at

Benutzerdefinierte Suche

Hochzeitsbrauchtum - Spiele zur Hochzeit

Hochzeitsscherze vor der Kirche sowie Hochzeitsfeier. Hochzeitsspiele Brauchtum zur Hochzeitsgäste Unterhaltung. Lustige Hochzeitsbräuche Spielsammlung Lexikon

 

Hochzeitsbrauchtum
Heute
Hochzeitsspiele
Hochzeitsscherze

Das Hochzeit Lexikon
 

Hochzeit Tipps Hochzeitsspiele, Hochzeitsbrauchtum und Schabernack

DAS HAUS VERWEHREN:  (selbst erlebt von Sebald Taumberger / Ö):
Der Bräutigam kommt mit seinen Verwandten, Freunden und "seinen" Hochzeitsgästen zum Haus der Braut und findet dieses verschlossen und alles finster vor. Der Bräutigam klopft mehrmals an die Haustüre. Es meldet sich jemand. (Dieser "Jemand" ist die Köchin des Hauses, in den Händen hält sie eine Schüssel in der sich Sägespäne und Asche befindet und das wird ständig mit einem Kochlöffel gerührt. Es entwickelt sich ein Dialog zwischen Bräutigam und "Jemand" bei dem es darum geht, Zutritt in das Haus zu bekommen und die Braut zum Altar zu führen. Fragen wie: "wer bist Du? - woher kommst Du? - was hast bzw. was besitzt Du? - warum willst Du unsere ...(Braut)... heiraten? - usw". müssen vom Bräutigam geschickt beantwortet werden und zwischendurch wird die Türe einen Spalt breit geöffnet, aber nur um den Bräutigam einen Geldschein zu entlocken. Je nach Verhandlungsgeschick kann das bis zu einer Stunde lang dauern, doch letztendlich wird die Türe geöffnet und der Bräutigam sieht da zum ersten mal seine Braut im Brautkleid. es folgt: Gemeinsames "Frühstück": Es ist das erste gemeinsame Essen der Brautleute und deren Verwandte, Freunde usw.. Die Braut sitzt LINKS vom Bräutigam.

VOM HAUS HINAUS BETEN:  (selbst erlebt von Sebald Taumberger / Ö):
Alle Hochzeitsgäste sind im Flur oder in einem großen Raum versammelt und der Brautführer übernimmt das Wort. (Bis hierher hatten die Brauteltern die Verantwortung über ihre Tochter und nun übernimmt sie der Brautführer bis zu dem Augenblick bis sie getraut ist und ihr Ehemann für sie sorgt.) Der Brautführer bedankt sich im Namen der Braut bei ihren Eltern für das, was sie für ihr Kind getan haben und nach einem abschließenden Gebet verlässt die Hochzeitsgesellschaft das Elternhaus der Braut um auf dem "Kirchweg" zur Trauung zu gehen.

ZEREMONIENMEISTER:
Meistens ein guter Freund. Er sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Hochzeitsfeier. 

BRAUTSCHLEIER:
Ist Sinnbild für die Jungfräulichkeit (na ja;-) der Braut und wird demzufolge um Mitternacht abgenommen. Früher wurde der Brautschleier am Schluss der Hochzeitsfeier zerrissen und unter die Gäste geworfen. Wenn ein Mädchen einen Teil des Schleiers auffing, so verhieß dies, dass es noch im gleichen Jahr heiraten würde. Die Größe des jeweils ergatterten Stücks macht eine Aussage über die eigenen Heirats-Chancen. Den letzten Tanz vor dem Verteilen des Brautschleiers bezeichnete man als «abtanzen»; ein Ausdruck, der heute fast nur noch von Ravern an ihren lärmenden Partys gebraucht wird. 

OBERHAND:
Wer während der Trauung die Hand obenauf hat, wird auch in der Ehe stets das letzte Wort haben.

ABSCHLUSS DER KIRCHL. TRAUUNG:
Brot und Salz, Wein und Kerzen können nach örtlichem Brauch auch vor dem Abschluss der Traugottesdienstes überreicht werden, bzw. gesegnet werden.

BABY-WÄSCHELEINE:
Ist die Hochzeit kirchlich vollzogen, begibt sich das Brautpaar vor die Tür und wird von einer mit Baby-Sachen behängten Wäscheleine empfangen. Nun nehmen beide die Wäsche ab und packen sie zusammengelegt in den bereit stehenden Wäschekorb. Auf einem Schild steht, dass das Brautpaar innerhalb eines Jahres Nachwuchs bekommen muss. Sollte dies nicht der Fall sein, wird eine Brotzeit und 1 Kiste Bier verlangt.

BRAUTSTRAUSS WERFEN:
Nach der Trauung - in der Regel vor dem Kirchenportal oder aber bei Verabschiedung in die Flitterwochen - wirft die Braut den Brautstrauß in die Menge der versammelten Gäste. Wer ihn fängt, so die Bedeutung, könnte als nächstes in den heiligen Stand der Ehe treten. Früher durften nur Jungfrauen den Strauß fangen. Inzwischen hat sich aber durchgesetzt, dass alle Unverheirateten die Hand danach ausstrecken dürfen...

STRUMPFBANDWERFEN:  (Eingesandt von Simone Kiefhaber)
Brauch stammt aus den USA. Die Junggesellen unter den Gästen stellen sich hinter dem Bräutigam auf. Dieser entfernt nun das Strumpfband, welches die Braut über dem Knie trägt, auf reizvolle Art und Weise. Danach wirft er es hinter sich, genauso wie die Braut vorher den Brautstrauß geworfen hat. Derjenige, der das Strumpfband fängt, muss nun mit derjenigen Junggesellin tanzen, welche den Brautstrauß gefangen hat !! Diese beiden werden als nächstes den Bund der Ehe schließen.

BLUMENKINDER:
Nach altem Brauch versprechen die Blüten Glück, Fruchtbarkeit und einen reichen Kindersegen. 

REISWERFEN:
Beim Verlassen der Kirche werfen die Gäste Reiskörner über das Paar. Damit soll die Fruchtbarkeit symbolisiert werden. Es ist ratsam, sich vorher mit den Hausherren (Pfarrer) abzusprechen, denn manchmal trifft dieser Brauch auf Unmut wegen der Verunreinigung oder aber auch, weil Vorbehalte bestehen, mit Nahrungsmitteln zu werfen. Eventuell ist Konfetti eine gute Alternative.

SPALIER STEHEN: 
Freunde und Verwandte bilden vor der Kirchentür eine Gasse. Aus Gegenständen, die meist mit einem Hobby der Brautleute in Verbindung gebracht werden, wird ein Spalier gebildet. So muss sich das Paar durch einen Tunnel von Tennisschlägern, Besen oder Feuerwehrschläuchen bahnen. Dies soll symbolisch darstellen, dass sie gemeinsam durchs Leben gehen und alle Schwierigkeiten oder Hindernisse auch gemeinsam meistern müssen. 

BETTLAKEN-HERZ: 
Das Bettlaken-Herz ist eine Herausforderung an die Handfertigkeit des Paares. Auf einem großen Bettlaken wird ein Herz mit den Namen des Brautpaares und dem Hochzeitsdatum aufgemalt. Nur mit zwei kleinen Nagelscheren bewaffnet, schneiden die Brautleute das Herz gemeinsam aus. Wenn das Herz ausgeschnitten ist, müssen die beiden durch das entstandene herzförmige Loch steigen. In manchen Fällen wird vom Bräutigam gefordert, die Braut durch das Herz zu tragen. 

HOLZSTAMMSÄGEN:
Nach der Trauung wird das Paar aufgefordert, mit gemeinsamen Kräften den Baumstamm durchzusägen.

HOCHZEITS-AUFHALTEN:
Ländliche Hochzeiten werden üblicherweise von maskierten jungen Leuten mit einem gespannten Seil aufgehalten. Die Maskierten parodieren das Brautpaar in Beruf, Hobby oder Gewohnheiten und wünschen viel Glück. Den Hochzeitsgästen wird dabei Wein angeboten, worauf die Beistände eine Geldspende springen lassen.

SEILSPANNEN:
Das Seilspannen ist besonders in einigen ländlichen Gegenden beliebt. Kinder aus dem Ort stehen an allen erdenklichen Kreuzungen und Strassen auf dem Weg von der Kirche zur Gaststätte. Sie haben Seile und Bänder gespannt und warten auf den Hochzeitszug. Natürlich muss dieser an jeder Seilbarriere stehen bleiben. Nur ein Griff in die Münzbörse, am besten gefüllt mit vielen Pfennigen, ermöglicht die Weiterfahrt. Im hohen Bogen fliegen die Geldstücke, geworfen von dem Brautpaar und den noch folgenden Gästen, durch die Luft, um auf dem Boden verstreut von vielen Kinderhänden eifrig eingesammelt zu werden. Denn die Durchfahrt ist nur solange gewährleistet, wie die Kinder damit beschäftigt sind die Geldstücke aufzusammeln. In manchen Gegenden spannen die Kinder bereits am Kirchenportal Seile, die vom Brautpaar durchschnitten werden müssen. Aber auch hier werden Münzen geworfen, die von den Kindern unter großen Jubel eingesammelt werden. 

WASSER & BROT:
Nach der Trauung, vor Eintritt ins Haus oder Lokal wird dem Brautpaar durch eine Person (Gastwirt, Kellner, Verwandte oder andere) eine Scheibe trockenes Brot mit Salz bestreut und ein Glas Wasser gereicht, das sich das Paar teilen muss. Anschließend wirft die Braut das leere Glas über ihren Kopf nach hinter, wobei es zerschellen muss. (Sinn: Brot und Wasser im gemeinsamen Leben teilen, Scherben bringen Glück) 

WIENER WALZER:
Hiermit eröffnet das Brautpaar traditionell den Tanz. 

HOCHZEITSTORTE:
In der Regel mit viel Zucker und Marzipan; ist ein Symbol der Fruchtbarkeit. Wird vom Brautpaar gemeinsam angeschnitten.

BESCHEID-TÜCHLEIN:
In Bayern findet man auch heute noch den Brauch, dass der Gast im "Bescheid-Tüchlein" seinen Beitrag zur Hochzeitsfeier mitbringt, damit das Paar und seine Eltern nicht allein alle Kosten tragen müssen. Dieses Tüchlein kommt zum Schluss des festlichen Mahls noch einmal zur Geltung: Dann werden nämlich Reste hineingepackt welche sich jeder mit Heim nehmen darf.

HOCHZEITS-SCHATZ:
Das Brautpaar bekommt von Freunden ein Rätsel gestellt, dessen Lösungswort ein Hinweis auf ein Versteck ist, an dem sich ein weiterer Tipp befindet, wo der "sagenhafte Hochzeitsschatz" zu finden sei. Dieser kann z.B. im Garten vergraben sein, der passende, winzig kleine Schlüssel dazu befindet sich im Geräteschuppen usw... Die Hinweise dürfen natürlich nicht zu schwierig sein, da sich das Brautpaar auch nicht mehr im "besten Zustand" befindet. Was sie in der Schatztruhe verstecken, bleibt ihnen überlassen. Sollte es sehr wertvoll sein, merken sie sich den Platz genau und passen sie auf den Hund des Nachbarn auf, der auch ganz gerne mal buddelt!

BLÄTTERTEIGSPIEL:
Vorbereite pro Runde 2 Zeitungen wirr durcheinander gebracht, am besten dicke Wochenendausgaben.
Spiel:  Zwei Konkurrenten sollen schnellstmöglich Zeitung ordnen und glätten, erster ruft "Fertig". Liegen alle Blätter richtig, hat er gewonnen, wenn nicht, hat der Gegner gewonnen.

BESENTANZ:  (Eingesendet von Payr Petra)
Während die Braut entführt ist muss der Bräutigam mit einem als Frau geschmückten Besen tanzen. Das aber so lange bis die Braut wieder da ist.

MÜNZEN-TANZ: (Eingesendet von Dagmar Weiss)
Die Braut tanzt mit vielen verschiedenen männlichen Hochzeitsgästen, die die ganze Zeit, abwechselnd und immer dabei 3-6 Münzen auf den Boden werfen. Der Gast, der gerade geworfen hat darf mit der Braut tanzen. Der Bräutigam wird mit Schaufel und Kehrbesen bestückt und muss die Münzen aufkehren und in die Hosentasche stecken. Dieses Geld kommt dem Brautpaar zugute.
Ein Tipp: 3 od. 4 Herren können (überraschender Weise) den Bräutigam, wenn er die Taschen mit vielen Münzen voll bepackt hat, umdrehen und ihn schütteln damit das Geld wieder heraus fällt!!
Da muss der Bräutigam wohl noch einmal seine hausmännischen Fähigkeiten beweisen und alles zusammen kehren.

ROSEN-TANZ:  -  (von Susanne Rättich)
Alle männlichen Gäste und Bräutigam werden gebeten einen großen Kreis um die Braut zu bilden. Jeder Mann erhält 1 Rose. Der Brautvater tanzt mit der Braut in dem er ihr die 1. Rose schenkt. Er wird nach und nach von den anderen abgeklatscht, die der Braut ebenfalls ihre Rose überreichen, bis so ein stattlicher Strauß zustande gekommen ist und jeder einmal mit der Braut getanzt hat.

SLIP-TANZ:
Es werden Pärchen gebildet, von denen ein Partner eine Männerunterhose anziehen muss. Nun wird getanzt. Setzt die Musik aus, muss ganz schnell die Hose ausgezogen und dem Partner angezogen werden. Der Langsamste scheidet immer aus, bis nur noch das Siegerpaar übrig bleibt. - Am meisten Spaß macht dieses Spiel mit langen Unterhosen.

HUT-MUMIE:
An diesem Spiel können beliebig viele Paare teilnehmen. Pro Paar werden zwei Rollen mittelstarkes Toilettenpapier und ein Hut benötigt. Eine Person jeden Zweierteams stellt sich mit an den Körper gepressten Armen stocksteif hin. Der andere Spieler soll nach dem Startzeichen seinen Partner von unten nach oben einwickeln. Reißt das Papier, kann es neu angesetzt werden. Wer es als erster schafft, dass von der Mumie, der noch zum Schluss der Hut aufgesetzt werden muss, nur noch die Schuhe zu sehen sind, ist der Sieger.

KISSEN-TANZ:
Während eines Walzers wird einem der gerade nicht tanzenden Herren ein kleines Kissen überreicht. Dieser geht auf die Tanzfläche, sucht sich eine Dame aus, die ihm gefällt, und legt ihr das Kissen zu Füßen. Das betreffende Paar hört auf zu tanzen, die Dame kniet mit dem "störenden" Herrn auf dem Kissen nieder und bekommt einen Handkuss. Dann tanzt sie mit dem neuen Partner weiter. Ihr alter Partner nimmt das Kissen auf und stört auf die gleiche Weise ein anderes Paar.

VISITENKARTEN AUFRUF:
Die Gastgeber bereiten für jede Dame eine Visitenkarte vor, auf der ihr ein (möglichst ausgefallener und lustiger) Beruf angedichtet wird. Außerdem steht die Berufsbezeichnung eines Herrn darunter. Die Herrenberufe werden zusätzlich auf Visitenkarten für alle Tänzer übertragen. Zum Beispiel könnte auf einer Damen-Karte stehen: "Julischka, staatlich geprüfte Hinterhofsängerin / Leierkastendreher"; auf der dazugehörigen Herren-Karte würde nur "Leierkastendreher" stehen. Oder: "Alexa, städtisch konzessionierte Turmuhr Aufzieherin / Schornsteinfeger-Assistent". Die Karten werden verteilt, und die Damen rufen nun auf, was auf ihren Karten steht: "Ich bin Julischka, die staatlich geprüfte Hinterhofsängerin, und suche meinen Leierkastendreher." Der Herr mit der Leierkastendreher-Karte holt seine Partnerin nun ab, geht mit ihr zur Tanzfläche und wartet ab, bis sich alle Paare gefunden haben. Dann kann der Tanz beginnen.

SESSELTANZ:
Rund um die Tanzfläche stehen nur so viele Stühle, dass für ein Tanzpaar kein Stuhl bleibt. Wenn nun die Musik stoppt, versucht jedes Paar einen Sitzplatz zu ergattern, indem der Herr auf dem Stuhl Platz nimmt und die Dame auf seinen Schoss sitzen lässt. Fordere die Paare auf, den Walzer in einem großen Kreis im Uhrzeigersinn zu tanzen, damit alle die gleiche Chance haben. Wer nur den Stehplatz erwischt, muss ausscheiden und einen Stuhl aus dem Kreis mitnehmen. Der Sieger darf dann zur Belohnung sein Schosshäschen an den Platz tragen.

BLINDE KUH ANZIEHSPIEL:
Jedem mitspielenden Paar werden erst einmal die Augen verbunden. Dann legt man vor jedes Paar zwei Kleiderberge (Ober- und Unterbekleidung bunt gemischt), und zwar vor die Dame Herren- und vor die Herren Damenbekleidung. Nach dem Abtasten der "Gegenstände" muss jeder die Bekleidung anziehen. Wer zuerst fertig ist und alle Kleidungsstücke verwendet hat, kann sich als Sieger feiern lassen.

LUFTBALLON-SPIEL 1:
Der Moderator des Hochzeitsfestes kauft für jedes Gästepaar eine bereits frankierte Postkarte. Die Adresse des Brautpaares wird vorne notiert, die Rückseite bleibt frei für eine nette Überraschung, die die Gäste den Jungvermählten nach dem Fest bereiten. Zum Beispiel: "Wir versprechen Euch, die Fahrräder zu putzen" oder "Wir bügeln Eure Wäsche" oder "Wir sorgen für einen sonntäglichen Brunch". Die Postkarten werden an Luftballons gebunden, die mit Gas (Achtung, nicht länger als zwei Stunden vorher!) gefüllt wurden. Dann lässt man die Ballons in den „Siebten Himmel“ steigen. Das Brautpaar wird zwar vorher über das Spiel informiert - von den Überraschungen aber ahnt es nichts. Die Postkarten, die den Weg zurück zum Brautpaar finden, werden später beim Aussteller eingelöst.

LUFTBALLONSPIEL 2:  (eingesandt von Sandra Berg)
Die Veranstalter des Spiels denken sich "12 Geschenke" fürs Brautpaar aus (Kuchen backen, Autowaschen, Ostereier färben, Babysitten, Sonntag frische Brötchen frei Haus, usw.). Die werden dann auf kleine Zettel geschrieben und in Luftballons gesteckt. Die Ballons werden an einen Regenschirm gebunden. Bei Musik wird nun der Schirm durch die Menge gereicht, immer wenn die Musik endet, muss der der den Schirm gerade in der Hand hält, einen Ballon zerplatzen und in der nächsten Zeit, dem Brautpaar den Wunsch erfüllen! Es empfiehlt sich, eine Liste zu schreiben, wer was zu erfüllen hat. (Bekommt dann das Brautpaar).

ORIGINELLE AUSWAHL:
Damit man die Mitspieler nicht auslesen muss, können diese auch etwas anders bestimmt werden. Schon früh werden so viele Wäscheklammern verteilt, wie es Personen für das Spiel braucht. Jeder klemmt die Wäscheklammer unbemerkt einem anderen Gast an die Kleidung. Wenn zum nächsten Spiel aufgerufen wird, müssen die Personen mitspielen, an denen eine Wäscheklammer haftet. Sollten Pärchen benötigt werden, so lässt sich das mit den Farben der Wäscheklammern bestimmen, z. B. rote Klammern für die Damen und blaue für die Herren. Variante: Diejenigen, die beim Befestigen der Wäscheklammern sofort ertappt werden, müssen eine kleine Spende in das Sparschwein für das Brautpaar werfen. 

HERZ ANNÄHEN:
Es werden drei bis vier Pärchen gesucht. Die Damen setzen sich auf einen Stuhl. Jedes Paar erhält ein Stoffherz sowie Nadel und Faden. Den Damen werden die Augen verbunden. Jetzt nehmen sie ihre Männer "übers Knie" und nähen ihnen blind das Stoffherz auf die Hose. Wer ist zuerst fertig? Welches ist am schönsten genäht? Dafür kann es kleine Preise geben. Übrigens: Wer den Herren die Hose nicht ruinieren möchte, bittet diese vorher eine kurze Boxer-Short anzuziehen.

ASCHENBRÖDEL-TANZ:
Jede Dame stellt einen ihrer Schuhe auf die Tanzfläche. Nun sind die Herren gefragt. Jeder kann sich aus diesem Berg einen Schuh aussuchen und versucht dann, sein Aschenputtel zu finden. Wenn der Schuh passt, kann das Tanzen beginnen!

SEKTKÜBEL-SPIEL:  (Eingesendet von Dagmar Weiss)
Bereite dazu vor: Tisch mit Tischdecke, 2 Sektkübel (einer leer, einer mit Konfetti gefüllt), Krug mit Wasser und ein Glas wie 1 Sessel. Platzierung: Leerer Sektkübel, Krug mit Wasser und Glas auf dem Tisch stehend - Konfettikübel unter dem Tisch versteckt haltend! Braut sitzt gegenüber vom Bräutigam (sie haben Blickkontakt), hinter dem Bräutigam befindet sich der Tisch;
Spiel: Der Braut werden (unbeantwortbare Fragen gestellt wie "Wie viele Knochen besitzt der Mensch?". Für jede falsche Antwort wird das Glas mit Wasser gefüllt und in den Sektkübel geschüttet. Diesen Sektkübel sollte der Bräutigam über den Kopf geleert bekommen.
Das heißt, die Braut wird auf ihre Intelligenz getestet. Wenn dann der Sektkübel dem Bräutigam über den Kopf geleert werden soll, nimmt man den unter dem Tisch versteckten Konfetti-Sektkübel schnell heraus und leert ihn über ihn.
Ist ein Spaß für die Gäste!

TOPFERL-DINER FOR TWO:  (Eingesandt von Sabine Baumstark / D)
Mein Mann und ich haben zur Hochzeit ein Kindertöpfchen bekommen. Darin lagen 1 paar gekochte Wiener-Würstchen und ganz viel Senf. Jeder von uns musste 1 Würstchen essen. Man sagte uns, dass es ein Brauch für reichlich Kindersegen wäre. Mittlerweile haben wir zwei wundervolle Söhne. Ob es aber an den Würstchen im "Häfele" lag, mag ich zu bezweifeln.

QUIZSPIEL:
Bei diesem Quiz können alle Hochzeitsgäste mitmachen. Vorher muss das Hochzeitsquiz schriftlich vorbereitet und kopiert werden - für jeden Gast ein Exemplar. Sie können nach den unterschiedlichsten Dingen fragen, zum Beispiel dem Alter der Braut, der Schuhgröße des Bräutigams, nach Lieblingsfarben, Sternzeichen, Gerichten und Vorlieben. Wenn die Bögen ausgefüllt sind, werden sie eingesammelt und ausgewertet. Für jede richtig beantwortete Frage gibt's einen Punkt. Die Gewinner erhalten 'wertvolle' Preise - zum Beispiel eine Dose Ravioli, ein Lolli oder Wundertüte.

ZEITUNGSTANZ:
Es werden "harmonische" Paare ausgesucht, mindestens 5 Paare plus das Hochzeitspaar. Jedes Paar muss sich  zusammen auf eine ausgeklappte Zeitungsseite stellen. Beim Beginn der Musik müssen die Paare nun auf dieser Seite zusammen tanzen ohne das Papier zu verlassen, dabei zählt als Verlassen des Papiers, dass ein Fuß ganz über das Papier kommt. Derjenige der die Musikanlage bedient sollte sich vorher mindestens 5 verschiedene Musikstücke zurechtlegen (von Schmusesong bis Rock 'n Roll). Die Paare dürfen erst aufhören zu tanzen wenn die Musik ausgemacht wird. Jetzt wird die Zeitung zur Hälfte abgeschnitten/gerissen/umgeklappt und das Paar darf auf dieser Hälfte der Fläche Aufstellung zum nächsten Tanz nehmen. Viel Spaß bei den Verrenkungen. Übrigens es ist auch erlaubt "übereinander" zu tanzen, d.h. der Partner darf seine Partnerin auch auf den Arm nehmen!!!

BERÜHMTE LIEBESPAARE:
Dieser Spiel ist besonders gut geeignet, um die Freunde und Verwandte untereinander ein bisschen zusammenzubringen. Zunächst werden Karten mit Namen von berühmten Liebespaaren (oder auch anderen den Gästen bekannten Paaren) beschriftet. Die Karten mit den Namen der Frauen kommen nun in ein Gefäß und die Namen mit den Herren in ein anderes. Jeder der Gäste darf nun aus den  Gefäßen eine Karte ziehen, natürlich die Frauen nur aus dem Frauentopf und umgekehrt. Daraus ergeben sich nun gemischte Paare. Der Spielleiter mit der Liste der "Liebespaare" ruft nun die einzelnen Partner auf die Tanzfläche (Z.B. Romeo und Julia). Wenn alle Paare auf der Tanzfläche sind muss natürlich eine passende Musik gespielt werden, bspw. der Zillertaler Hochzeitsmarsch oder ähnliches. Wenn man es noch etwas lustiger und aufwendiger gestalten will, sollte man für jedes Paar ein typisches Utensil bereithalten, dass zu dem aufgerufenen Paar passt. Z.B.: Für Adam und Eva würde ein Apfel passen. Als Erinnerung könnte man jedes " berühmte Liebespaar " nach dem Tanz oder auch während des Tanzes mit einer Sofortbildkamera festhalten.
Berühmte Liebespaare:
Robin Hood und Marianne, Kermit und Miss Piggy, Fred Astaire und Ginger Rogers, die Schöne und das Biest, Red Butler und Scarlett O'Hara, J.F.Kennedy und Marilyn Monroe, Napoleon und Josephine, Ronald Reagan und Nancy, Tarzan und Jane, Daisy und Donald Duck. Minnie und Micky Maus, Schlumpf und Schlumpfine, Adam und Eva, Hänsel und Gretel, Romeo und Julia, Cäsar und Cleopatra, Willi und Biene Maja, Helmut und Hannelore Kohl, Prinz Charles und Lady Diana, Rotkäppchen und der böse Wolf.

BRAUT ENTFÜHREN:
Geht so vor sich, dass die Braut unter einem Vorwand von der Gesellschaft weggelockt. Ein Freund des Bräutigams entführt die Braut und zieht mit ihr ins nächste Gasthaus, wo der Bräutigam seine Auserwählte mit ein paar Runden freikaufen muss. Ob die römische Sage vom Raub der Sabinerinnen hier Pate stand

SCHLEIERTANZ:
Um Mitternacht tanzt das Brautpaar unter dem Brautschleier (meistens ein "Ersatzschleier"). Die Trauzeugen oder andere Gäste halten auf der Tanzfläche den Schleier über das tanzende Brautpaar. Nun hat jeder gegen einen kleinen (oder großen) Obolus die Gelegenheit ebenfalls mit der Braut zu tanzen. Wer also Geld in den Schleier wirft, darf den augenblicklichen Tanzpartner abklatschen. Der Erlös ist in der Regel für die Blumenkinder oder aber für den Kinderwagen.

Variante zum Schleiertanz mit Geld: Schleiertanz mit Rosen  (eingesandt von Daniela Diera)
Da alle Gäste meistens bereits ein Hochzeitsgeschenk mitgebracht haben (und dafür Geld ausgegeben haben) gibt es oftmals Hemmungen beim Schleiertanz um Mitternacht. Deshalb können das Brautpaar oder die Trauzeugen auch vorher Rosen besorgen und kurz vor dem Schleiertanz an die Gäste verteilen. Statt Geld wird dann einfach die Rose auf den Schleier geworfen und die Braut oder der Bräutigam damit zum Tanzen aufgefordert. Netter Effekt: die Rosen in dem weißen Schleier sehen sehr romantisch aus und jeder Gast kann sich anschließend eine Rose als Erinnerung an die Hochzeit mitnehmen und trocknen.

BRAUTKLEID:
Ein schöner Brauch ist es, aus dem Brautkleid oder dem Schleier später das Taufkleid für das Kind zu nähen.

DART - TOMBOLA:
Alle Gäste schlagen dem Brautpaar jeweils auf einem PostIt-Zettel (das sind so kleine, selbstklebende Zettel) pro Gast bzw. Gästepaar ein "Geschenk" vor (Anlass wie Spiel/Kegelabend, Grillfest, Autowaschen(?)...). Diese PostIt-Zettel werden dann auf eine Pin-Wand aufgeklebt. Das Hochzeitspaar, zuerst die Braut 3x und dann der Bräutigam 3x, schießen nun mit Dartpfeilen auf die PostIt-Zettel. Die ersten 3 Treffer gelten dann als Einladung vom Gästepaar an das Brautpaar, die letzten 3 Treffer gelten als Einladung vom Brautpaar ans Gästepaar.

HARMONIE - SPIEL:
Das Brautpaar sitz auf 2 Stühlen Rücken an Rücken vor den Gästen. Nun werden 10-20 Fragen (Wer macht ...) aus dem gemeinsamen Alttag bzw. Familienalltag gestellt, die mit "Sie" (=Braut) oder "Er" (=Bräutigam) beantwortet werden können. Das Brautpaar antwortet nur mit Aufheben eines Gegenstandes, z.B. ein Schuh von der Braut und ein Schuh vom Bräutigam (ohne Worte). Nun kann die Übereinstimmung (oder eben auch nicht) in den verschiedenen Fragen und Themen mit etwas Witz festgestellt werden.
Die Fragen: 
Wer steht am Sonntag auf und bringt das Frühstück ans Bett ? 
Wer ist verständnisvoller bzw. toleranter ? 
Wer steht nach dem Essen zuerst auf und macht den Abwasch ? 
Wer geht um Mitternacht noch mit dem Hund Gassi ? 
Wer wird in ein paar Jahren in der Nacht wegen dem kreischenden Nachwuchs aufstehen ? 
Wer vergibt zuerst nach einem Streit ? 
Wer kann besser verlieren ? 
Wer unternahm den ersten Schritt beim Kennen lernen ? 
Wer steht unter den Pantoffeln ? 
Wer ist eifersüchtiger ? 
Wer ist verantwortlich für die Technischen Reparaturen im Haus ? 
Wer ist Gesundheitsbewusster ? 
Wer bleibt abends lieber zuhause, um TV zu gucken ? 
Wer ist für die Verhütung verantwortlich ? 
Wer schnarcht öfters ? 
Wer ist der Partylöwe ? 
Wer schläft heute Nacht (Hochzeitsnacht) früher ein ? 

INTELLIGENZ - TEST:
Zuerst wird die Braut hinausgeschickt, damit sie nichts hören kann. Dann werden dem Bräutigam einige Fragen gestellt, wie:
Wie viel Strapse hat Deine Frau? 
Welche Zahnpaste benutzt Deine Frau? 
Was sagst Du, wenn Deine Frau sich ein ganz hässliches Kleid gekauft hat? 
Was ist der Lieblingstanz Deiner Frau? usw.;
Jetzt wird die Braut hineingeführt und muss die gleichen Fragen beantworten. Stimmen möglichst viele Antworten überein, so kennt sich das Brautpaar gut.
Nun wird der Bräutigam hinausgeführt und die Fragen an die Braut gestellt: 
Was machst Du, wenn Dein Mann morgens die Zeitung liest? 
Was ist sein Leibgericht? 
Welche Farbe hat seine Zahnbürste? usw.;

KÜSSE  EINFORDERN:  -  von Tina E. - Berlin
In Niedersachsen habe ich erlebt, dass die ganze Hochzeitsgesellschaft während der Hochzeitsfeier immer wieder mit Löffeln auf den Tisch klopft. Daraufhin muss das Brautpaar sofort zusammen kommen (egal wie tief sie in Gespräche mit anderen Gästen verwickelt sind) um sich zu küssen! Der Krach hört erst dann auf, wenn die beiden sich küssen und der Kuss wird von Jubel und Applaus begleitet. 
Zur späterer Stunde wurden auch Küsse der Eltern des jungen Brautpaares akzeptiert. 

MÄNNERBEIN  STRIPTEASE:
6-8 Männer (inkl. Bräutigam) stehen mit hochgezogenen Hosenbeinen auf Stühlen in einer Reihe. Die Braut muss nun mit verbundenen Augen die Beine des Bräutigams erkennen.

ROSEN - SLALOM:
Aus Flaschen wird ein Slalom gebaut und in jede Flasche eine Rose gesteckt. Dem Bräutigam werden jetzt die Augen verbunden und er muss nach Anweisungen seiner Braut versuchen alle Rosen aufzusammeln.

TANZZWANG:
Das Geschenk wird in einer verschlossenen Kiste mit mehreren Vorhängeschlössern überreicht. Die Schlüssel werden unter den Gästen verteilt. Das Brautpaar darf nur nach den Schlüsseln fragen, wenn sie mit den Gästen tanzen.

ANGEL MAL:
Mit dem folgenden Spiel können die Hochzeitsgäste das junge Glück fördern und sich auch noch daran belustigen, wie geschickt das Hochzeitspaar ist und wie gut sich die beiden verstehen. Die Hochzeitsgäste bekommen je ein Papierbötchen, auf dem sie notieren, was sie tun möchten, um das Glück des Hochzeitspaares zu fördern. Das kann ein Candle-Light Dinner in der Wohnung des Paares, Schuh-Putzen etc. sein. Die Papierbötchen mit den Versprechungen und Namen der Gäste sollen auch ein Eisenteil (z.B. einen Nagel) haben. Hokus Pokus  wird ein Planschbecken mit Wasser bereitgestellt und die Bötchen zu Wasser gelassen. Die Braut bekommt nun eine Angel mit einem Magneten und die Augen verbunden. Der Bräutigam gibt die Anweisungen und die Braut soll nun aus dem Planschbecken in einer bestimmten Zeit möglichst viele Versprechungen angeln. Die Gäste deren Versprechungen geangelt wurden, müssen diese natürlich halten. Die anderen Gäste halten Ihre Versprechungen natürlich auch.

TÜCKEN - HINDERNISPARCOURS:
Es wird ein kleiner Hindernisweg aufgebaut: 
zwischen 2 Stühlen durch 
unter einen Besenstiel her 
über etwas darüber steigen usw.;
Dem Bräutigam werden die Augen verbunden und die Braut muss ihn mit klaren Anweisungen führen (links, rechts, vor, tiefer, ...)
Pointe, als Ansage kommt: "Jetzt schauen wir mal, wie es bei den Beiden in der Hochzeitsnacht zugeht..."

LÖFFELSPIEL:
Braut und Bräutigam suchen sich je 4 Mitspieler. Es werden zwei Reihen gebildet - das Brautpaar steht am Anfang der Reihe. An einem Kaffeelöffel wird eine Schnur befestigt. Die Spieler müssen nun den Löffel so schnell wie möglich von oben nach unten durch die Kleidung fädeln (z.B. beim Mann durch Hemd und Hose). Ist der Löffel beim letzten Teilnehmer angekommen, geht es retour. Die Braut bzw. der Bräutigam muss die Schnur so schnell wie möglich aufrollen.

BALLONPOST - ÜBERRASCHUNG:
Alle Hochzeitsgäste schreiben auf vorbereitete Postkarten, welche an das Brautpaar adressiert sind, irgendwelche Überraschungen (Geschenke, Einladungen). Diese Karte werden an mit Gas gefüllten Ballonen auf die Reise geschickt. Die Karten welche dann (Tage/Wochen später ...) beim Brautpaar ankommen, können eingelöst werden. Dieses Spiel eignet sich sehr gut während dem Aperitif vor der Kirche oder im Garten eines Restaurants.
Hilfsmittel: Vorbereitete adressierte Karten, Ballone, Gasflasche. (Eingeschickt von Dominic Rihm) Die Luftballons dürfen nur mit dem (etwas teureren) Ballongas gefüllt werden.

BRÄUTIGAM - ALLTAG:
Vorbereitung: In ein großes weißes Betttuch wird in die Mitte ein Loch geschnitten, so dass man einen Kopf durchstecken kann. Unterhalb des Loches wird ein Kinderpullover festgenäht, darunter eine Kinderhose. An den Stellen für Hände und Füße werden ebenfalls Löcher eingeschnitten.
Durchführung: Es wird ein Tisch an einen gut sichtbaren Platz im Festsaal gestellt. Zwei Helfer halten nun das präparierte Betttuch oberhalb der Tischplatte auf.
Der Bräutigam muss sich nun hinter den Tisch stellen und seinen Kopf durch das Kopfloch stecken. Seine Hände steckt er durch die Fußlöcher in ein Paar davor stehende Schuhe.
Die Braut muss sich nun hinter Ihren Mann stellen und Ihre Hände durch die Handlöcher stecken. Von vorne sieht das ganze dann schon ziemlich komisch aus, wenn der kleine Bräutigam auf dem Tisch steht.
Jetzt wird eine Geschichte vorgelesen und das Brautpaar muss die Tätigkeiten, welche darin vorkommen ausführen. Dadurch dass die Braut Ihren Mann nicht von vorne sehen kann, ergeben sich erhebliche Schwierigkeiten bei der Treffsicherheit, was dann wiederum sehr zur Erheiterung der Gäste beiträgt. Die Sachen, welche während der Geschichte benötigt werden, werden von einem weiteren Helfer gereicht.

Die Geschichte kann jeder individuell gestalten, es sollen hier nur einige Anregungen gegeben werden:
Ein Tag im Leben des XXX. Früh am Morgen wacht XXX auf und reibt sich die Augen. (Vorsicht bei langen Fingernägeln der Braut!). Er gähnt und geht (Schuhe trappeln) ins Badezimmer um sich die Zähne zu putzen (Zahnbürste mit Sahne wird gereicht). Nach dem Zähneputzen spült sich XXX den Mund aus (Glas Wasser wird gereicht). Nun noch schnell die Haare kämmen (Kamm) und schon kann der Tag beginnen. XXX geht in die Küche um zu frühstücken. Heute wird ein schwerer Tag, deshalb stärkt sich XXX mit einem Müsli (Müsli mit Milch) Danach noch den Mund abputzen (Serviette) und los geht's. ... in diesem Stil kann sich jeder einen ganzen Tagesablauf zurechtstricken. Je nachdem wie die Brautleute drauf sind, kann das in mehr oder weniger Schweinereien ausarten. (Pudding zum Nachtisch, Negerküsse, o.ä.)

DER WÖCHENTLICHE GRUSS
Es werden 52 Postkarten mit der Adresse des Brautpaares und einem fortlaufendem Datum versehen. Jeder Gast nimmt sich eine Karte (z.B. an einer Wäscheleine durch den Raum gehängt) und schickt sie an dem vorgegebenem Datum an die Eheleute. So bekommt das Brautpaar ein Jahr lang Woche für Woche einen netten Gruß.

BAUCHTANZ:
Zwei Männer verschränken ihre Arme über dem Kopf. Darüber wird ein überdimensionaler Hut gestülpt der ihren Kopf und Hals bedeckt. Ein Gesicht wird ihnen auf den Bauch gemalt (Augen > Brustwarzen, Mund > um den Nabel). Um die Hüften ein Jackett (Ärmel in die Taschen). Dann "pfeifen" sie eine Playback-Melodie mit dem Bauch (=Mund).
Hilfsmittel: Hüte, Farben für "Gesicht", Kassette mit gepfiffenem Lied.

HOSEN - FEUER  AM  LANDE:
Das Brautpaar wird von einer Prozession nach draußen, am besten auf einen Acker geführt. Die Prozession besteht z.B. aus Mönchen, die leise vor sich hin singen (z.B. lateinische Ferse). Angeführt wird die Prozession von einer Frau, die der Bräutigam am besten nicht kennt. Auf dem Feld angekommen (dort wurde ein Loch vorbereitet), umkreisen die Mönche das Brautpaar und die Frau, die dazu auserkoren ist, als letzte Frau (außer der Braut) dem Bräutigam die Hose ausziehen zu dürfen. Die Hose wird nun feierlich verbrannt - und ab diesem Zeitpunkt darf nur noch die Braut den Bräutigam berühren.
Um sich etwaigen Ärger zu ersparen (wegen der guten Hochzeits-Hose) weiht man das Brautpaar evtl. teilweise ein oder tauscht (in der Dunkelheit) die Hose blitzschnell gegen eine alte ein.

BIERDECKEL - SPIEL:
Auf dem Boden des Raumes werden Bierdeckel verteilt. Dann werden Paare bestimmt, die gegeneinander spielen. Jedes Paar stellt sich mit genügend Abstand zu den anderen Paaren auf. Während des Spiels muss dann in jedem Spielzug jedes Paar einen Bierdeckel aufnehmen und an einer Stelle platzieren, die vom Spielleiter vorgegeben wird. Dabei müssen alle bereits platzierten Bierdeckel dort verbleiben, wo sie sind.
Beispiel für die Kommandos des Spielleiters: 'Die Herren nehmen jetzt einen Bierdeckel auf. (warten, bis alle soweit sind) Der Deckel wird jetzt unter einer Achsel der Dame verstaut. (warten...) Jetzt nehmen die Damen einen Bierdeckel (...) und halten ihn dem Herren ans Gesäß. Herren -> einklemmen zwischen den Hüften von Dame und Herr. Damen: auf einen Oberschenkel des Herrn legen...
Bierdeckel festhalten: Da bereits untergebrachte Bierdeckel nicht mehr runterfallen dürfen, verknoten sich die Paare immer stärker. Wer was runterfallen lässt, scheidet aus.

BESENTANZ:
Zuerst einmal sucht man 12 freiwillige Paare. Dann wird Musik gespielt und die Paare müssen tanzen, wobei ein Besenstiel von Paar zu Paar gereicht wird. Wenn die Musik aufhört, scheidet das Paar, das zu diesem Zeitpunkt den Besenstiel (kann auch ein Hut sein) aus. Natürlich darf kein Paar die Annahme des Gegenstandes verweigern oder ihn auf den Boden werfen. Das ausscheidende Paar kommt zum Brautpaar, welches 12 Karten mit den Monatsnamen (Januar - Dezember) in der Hand hält. Das Pärchen kann sich ein Monat aussuchen. Auf der Rückseite steht dann eine Tätigkeit, die das soeben ausgeschiedene Paar mit dem frischgebackenen Brautpaar machen muss (darf). Das kann im September z.B. eine Weinverkostung bzw. Drachensteigen sein (sollte der Jahreszeit entsprechen und für das Brautpaar gratis sein, das heißt, sie werden von dem ausgeschiedenen Pärchen zu dieser Tätigkeit eingeladen). Das wird solange wiederholt, bis alle Karten weg sind (und logischerweise auch alle 12 Paare). Somit ist sichergestellt, dass das Brautpaar 1 Jahr lang jeden Monat zu einer lustigen Tätigkeit eingeladen wird.

JERUSALEM - TANZ:
Zuerst einmal sucht man 12 freiwillige Paare. Dann wird Musik gespielt und die Paare müssen tanzen, wobei ein Besenstiel von Paar zu Paar gereicht wird. Wenn die Musik aufhört, scheidet das Paar, das zu diesem Zeitpunkt den Besenstiel (kann auch ein Hut sein) aus. Natürlich darf kein Paar die Annahme des Gegenstandes verweigern oder ihn auf den Boden werfen. Das ausscheidende Paar kommt zum Brautpaar, welches 12 Karten mit den Monatsnamen (Januar-Dezember) in der Hand hält. Das Pärchen kann sich ein Monat aussuchen. Auf der Rückseite steht dann eine Tätigkeit, die das soeben ausgeschiedene Paar mit dem frischgebackenen Brautpaar machen muss (darf). Das kann im September z.B. eine Weinverkostung bzw. Drachensteigen sein (sollte der Jahreszeit entsprechen und für das Brautpaar gratis sein, das heißt, sie werden von dem ausgeschiedenen Pärchen zu dieser Tätigkeit eingeladen). Das wird solange wiederholt, bis alle Karten weg sind (und logischerweise auch alle 12 Paare). Somit ist sichergestellt, dass das Brautpaar 1 Jahr lang jeden Monat zu einer lustigen Tätigkeit eingeladen wird.
Variationsmöglichkeit: Das letzte Tanzpaar bekommt vom Brautpaar im entsprechenden Monat die Tätigkeit geschenkt.

REISE NACH JERUSALEM:
Man sucht freiwillige (oder unfreiwillige) Hochzeitsgäste und stellt dann Stühle in die Mitte. Bei z.B. 12 Gästen, nimmt man 11 Stühle. Es wird Musik gespielt, solange laufen die Gäste um die Stühle. Wenn die Musik vorbei ist, wird ein Gegenstand genannt (z.B. ein Schuh, Personalausweis, sauberer Teller, Ehering, Obst, Toilettenpapier, Aspirin usw.), die Spieler müssen sich diesen Gegenstand besorgen (darf nicht der eigene Gegenstand sein, sondern von anderen Hochzeitsgästen). Nur mit dem Gegenstand darf sich der Spieler setzen, wer zuletzt kommt und keinen Stuhl mehr hat, scheidet aus. Bitte darauf achten, dass die Spieler im Eifer des Gefechtes nach jeder Runde die Gegenstände wieder zurückbringen.
Man kann z.B. Kärtchen vorbereiten, wer ausscheidet muss eine ziehen. Darauf kann einen Aufgabe stehen. Z.B. muss dieser Spieler dann am ersten Wochenende in einem festgelegten Monat dem Hochzeitspaar frische Brötchen bringen. Der nächste muss dann am ersten Wochenende vom darauf folgendem Monat einen Strauß Blumen bringen oder z.B. am 06. Dezember den Nikolaus spielen usw. Da kann man sich noch unendliche viel Gemeinheiten für die Hochzeitsgäste einfallen lassen.
Variationsmöglichkeit: Ein vorher vorbereiteter Kalender hält für jeden Monat eines Jahres eine Aufgabe für den Verlierer bereit. Also 13 Mitspieler = 12 Verlierer = 12 Monate. Somit hat das Brautpaar ein Jahr lang was von diesem Spiel.
z.B. Verlierer "März" muss im März das Brautpaar zum irgendwas einladen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

GÄSTEBUCH:
Unsere Hochzeitsgäste haben uns selbst ein Gästebuch gemacht. An der Feier mussten alle Gäste kleine Zettel mit Namen prominenter Personen, bzw. Figuren aus Geschichte oder Comics u.s.w. ziehen. (z.B. Tick, Trick und Track oder Winnetou und Old Shatterhand ...). Gäste, die zusammengehörige Personen/Figuren gezogen hatten wurden zusammen in einen Nebenraum gerufen und dort mit ein paar mitgebrachten Requisiten verkleidet. Dann wurden sie fotografiert und mussten in einem Album unterschreiben (Pseudonym und richtiger Name), wo anschließend auch das Foto eingeklebt wurde.
Wie man auf den Bildern sehen kann hatten alle viel Spaß dabei!

KALENDER:
Und zwar bekam jeder Hochzeitsgast zusammen mit der Einladung von den Leuten, die die Feier (und Spiele) organisiert hatten auch die Bitte, ein Kalenderblatt zu entwerfen (oben Rand zum Heften, unten für eine Woche Kalendarium, gleiches Format und Ausrichtung für alle). Jeder Gast konnte also Fotos, Collagen, ein Gedicht etc. verewigen und das Brautpaar hatte so einen Kalender für das erste gemeinsame Ehejahr. Am schönsten ist das natürlich, wenn der Kalender in der Woche nach der Hochzeit beginnt und bis zum ersten Hochzeitstag geht.
In diesem Fall wurde den Gästen jeweils eine Kalenderwoche vorgegeben, die sie eintragen sollten, das führte aber zu mehreren Problemen :
a) Es waren 2 verschiedene Nummerierungen der KWs in den Kalendern der Leute abgedruckt, also Verschiebungen
b) Es mussten dann teilweise Korrekturen von Hand vorgenommen werden, was natürlich unschön war
Und noch ein Tipp an die Organisatoren: Es bringt eh nicht jeder ein Blatt mit (leider), also vorab eine gute Reserve an unbeschrifteten Blättern mitbringen, um die fehlenden Wochen dort drauf zu machen und einzuordnen.

HAUSRATS - VERLOSUNG:
Hierzu müssen mehrere Gäste eingeweiht werden.
Aus der Wohnung des Brautpaares werden heimlich ein paar Gegenstände genommen (z.B. ein Bild, Urlaubsandenken, der Hamsterkäfig, die Lieblingsschuhe ...). Auf dem Fest wird dann ein Quiz veranstaltet mit Fragen, die so schwierig sind, dass sie normalerweise keiner beantworten kann, außer ein paar der Hochzeitsgäste, die vorher präpariert wurden. Für jede beantwortete Frage erhalten sie als Preis einen der entwendeten Gegenstände des Brautpaares. (Natürlich muss den Gästen klar sein, dass sie die Gegenstände hinterher wieder evt. zurückgeben müssen!)

VERSTEIGERUNG: 
Zu fortgeschrittener Stunde findet man immer wieder den Brauch der Versteigerung. Was an wen und zu welchem Preis versteigert wird, ist von Ort zu Ort unterschiedlich. Sinn und Zweck dieser Aktion ist es, dem Brautpaar finanziell noch einmal eine kleine Starthilfe zu geben. Am häufigsten werden dabei der Brautschuh oder das Strumpfband der Braut angeboten. Ein Freund oder Verwandter übernimmt meist die Aufgabe des Auktionators. Er spornt die anwesenden Gäste dazu an, möglichst viel zu bieten. Hilfreich dabei ist, wenn er möglichst viele der Gäste kennt, um jeden persönlich anzusprechen und nochmals motivieren zu können. Zwei Möglichkeiten der Steigerung sind üblich. Entweder wird die Summe, die als neues Gebot genannt wird, von dem Bieter sofort bezahlt oder derjenige, der am meisten geboten hat und nicht mehr überboten wird, bezahlt die Endsumme für das begehrte Objekt. Wie bereits erwähnt, die Variationen sind sehr unterschiedlich und hängen meist vom Geschick des Auktionators ab, der natürlich möglichst viel für das Brautpaar zusammentragen möchte. 

SCHUH-SAMMLUNG:
Gegen Ende der Hochzeitsfeier kriechen einige Kinder unter den Tisch und ziehen der Braut den linken Schuh aus. Dann gehen die Kinder reihum und sammeln in diesem Schuh Geld. 

TREANKL:
Heiratet ein Partner einer zerbrochenen Liebschaft, so wird dem übrig bleibenden Teil eine Strohpuppe in einem Korb mit einem boshaften Spruch aufgehängt. Der Text darf aber nicht beleidigend oder kompromittierend sein. 

LUFTBALLONGEFÜLLTES AUTO - Eingesendet von Katja Berger
Auto mit Luftballons füllen. Brautpaar muss diese beim Einsteigen zerplatzen lassen.

DOSEN AM AUTO: 
Traditionell soll das Scheppern böse Geister verjagen.

HUPKONZERT:
Statt der Dosen am Auto wird heute häufig ein Hupkonzert des Autokonvois veranstaltet.

KRÄNZEN:
Freunde und Verwandte treffen sich, um den Hauseingang des Paares liebevoll zu dekorieren. Mit prachtvollen Blumenschmuck und bunten Girlanden wünscht man den Brautpaar einen guten Start ins Eheglück. Man dekoriert zudem z.B. ihr Auto mit hundert Gas befüllte Luftballons usw...;

KRANZL-STREICHE:
Man hole zuvor die Erlaubnis der Mieter ein und den passenden Wohnungsschlüssel des Brautpaares. Dann geht es los. Dinge werden von ihrem gewohnten Platz an einen anderen gelegt. Z.B. die Socken in den Kühlschrank oder Bücher in die Speisekammer und die Konserven in die Duschkabine. Passe aber auf, dass nur Verstecke verwenden, bei denen auch wieder alles gefunden wird.
Oder versperre die Schlafzimmertür und friere den Schlüssel in einem Gefäß mit Wasser ein. Klebe einen Zettel an die Tür, mit Hinweis auf das Versteck. Natürlich soll das Brautpaar zuerst etwas suchen und so verrate mit dem ersten Hinweis noch nicht, dass sich der Schlüssel im Gefrierfach befindet. Verwende ruhig 5 Stationen bis man endlich zum Kühlschrank kommt. Zu guter Letzt muss das Brautpaar nun auch den Schlüssel noch auftauen. Beschränke aber diese Aktion auf die Wohnung und machen Sie die Rätsel nicht zu schwierig.
Oder nimm alle Eier aus dem Kühlschrank, koche sie bis sie hart sind, nun lege sie wieder an ihren Platz zurück. Das Paar wird noch lange an eure Scherze denken... Aber, übertreibe es und ruiniere bei allen Aktionen nichts!!
Oder verstecke mitgebrachte Wecker und stelle sie zu nächtlichen Zeiten ein. Digitalwecker leisten da gute Arbeit!

Oder stelle sichtbar Pappbecher in den Wohnungseingang und füllen diese mit Wasser. So wird dem Brautpaar das Betreten der Wohnung erschwert.

STORCH:
Storch auf dem Dach Reichen Kindersegen verheißt ein Storch auf dem Dach. 

ÜBER DIE SCHWELLE TRAGEN:
Nach alter Tradition trägt der Bräutigam seine Braut über die Schwelle der eigenen Wohnung. 

FLITTERWOCHEN:
Nach dem Ja-Wort und dem rauschenden Fest jettet das Paar in die wohlverdienten Flitterwochen.

Peggy Blaeck schrieb uns...
Als ich 1999 geheiratet habe, bekamen wir einen schönen Streich gespielt.
Unsere Freunde haben überall die Lampen und Sicherungen in der Wohnung rausgedreht und in unserem Schlafzimmer überall Kronkorken bzw. Flaschendeckel auf dem Boden verteilt und auf dem Bett waren Kronkorken und Klopapier und beim zurückschlagen der Bettdecke das ganze noch mal. 
Also hieß das für uns erstmal aufräumen und sauber machen, bevor wir schlafen gehen konnten. Später erfuhren wir, das es ein voller Sack Kronkorken und 3 Rollen Klopapier waren. 

Einen anderen Streich haben wir selbst befreundeten Brautpaaren gespielt. Nach Möglichkeit das Brautnachtzimmer des Paares in Augenschein nehmen und abschätzen wie viel Luftballons man ungefähr benötigt um den Boden voller Luftballons zu bekommen. Ein paar Bekannte und Freunde (die müssen aber eine gute Puste besitzen) organisieren, natürlich auch jemanden der den Haustürschlüssel zur Brautpaarwohnung/Brautnachtzimmer hat und mit diesen gemeinsam Luftballons aufblasen und in einige der Ballons Geldstücke, Konfetti usw. hineinstecken bevor man die Ballons zuknotet. Das Pärchen hat garantiert die Nacht zu tun, die Ballons zu zerknallen, um an das Geld und ihr Bett zu gelangen.

 

Hochzeit Tipps Wichtiger Hinweis !

Ein Hochzeitsstreich soll lustig sein, und das Brautpaar darf es ruhig etwas "lästig" finden.

Aber es soll kein finanzieller Schaden entstehen oder gefährlich für jemanden werden. Bitte wägen sie Ihren Streich immer ab, was kann man noch lächelnd dulden und was nicht.
 

Hochzeit Tipps Links Sowie weiterführendes zum Thema

 



 

.
Startseite - www.kirchenweb.at/hochzeit/
.